Elektromobilität - Herausforderungen für Industrie und öffentliche Hand

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ElektromobilitätDeutschland soll Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität werden. Das ist das erklärte gemeinsame Ziel der Bundesregierung und der deutschen Industrie, seit sie am 3. Mai 2010 in Berlin die Einrichtung der Nationalen Plattform Elektromobilität beschlossen haben. Um bis 2020 tatsächlich eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, seien von allen Beteiligten erhöhte Kraftanstrengungen nötig, heißt es darin. Für einen Erfolg der Elektromobilität müssten alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Was genau aber bedeutet das für die beteiligten Branchen? Welche Entwicklungen sind in Zeiten knapper Budgets Erfolg versprechend? Und wie steht der Nutzer zu der neuen Möglichkeit, sich elektrisch fortzubewegen?

Ziel dieser Studie ist es, die Herausforderungen, welche die Elektromobilität an Industrie und öffentliche Hand stellt, aufzuzeigen und dabei Risiken, vor allem jedoch Chancen dieser Entwicklung herauszuarbeiten. Ob es gelingt, diese Chancen zu nutzen, wird über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland entscheiden. Mit ihrer hohen Innovationskraft ist die Automobilindustrie dafür bestens gerüstet, steht jedoch vor der Herausforderung, auf einen zunehmenden Wettbewerb in diesem Bereich reagieren zu müssen. Die Energieunternehmen zögern mit dem Einstieg aufgrund fehlender Erfahrungen und Geschäftsmodelle. Die öffentliche Hand muss Rahmenbedingungen schaffen und Infrastruktur bereitstellen. Elektromobilität kann jedoch nur funktionieren, wenn sich darüber hinaus nachhaltige Kooperationen mit der Energiewirtschaft und der Informations- und Kommunikationstechnologie etablieren und diese die Entwicklungen gemeinsam vorantreiben.

Ziel dieser Studie ist es, die Herausforderungen, welche die Elektromobilität an Industrie und öffentliche Hand stellt, aufzuzeigen und dabei Risiken, vor allem jedoch Chancen dieser Entwicklung herauszuarbeiten. Ob es gelingt, diese Chancen zu nutzen, wird über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland entscheiden. Mit ihrer hohen Innovationskraft ist die Automobilindustrie dafür bestens gerüstet, steht jedoch vor der Herausforderung, auf einen zunehmenden Wettbewerb in diesem Bereich reagieren zu müssen. Die Energieunternehmen zögern mit dem Einstieg aufgrund fehlender Erfahrungen und Geschäftsmodelle. Die öffentliche Hand muss Rahmenbedingungen schaffen und Infrastruktur bereitstellen. Elektromobilität kann jedoch nur funktionieren, wenn sich darüber hinaus nachhaltige Kooperationen mit der Energiewirtschaft und der Informations- und Kommunikationstechnologie etablieren und diese die Entwicklungen gemeinsam vorantreiben.

Ebenfalls wird eingeschätzt, inwieweit sich das gesteckte Ziel mit den Erwartungen und Plänen der beteiligten Industrien deckt. Dazu werden die Aussagen der Experten aus Automobilindustrie und Energiewirtschaft sowie von Vertretern der öffentlichen Hand und der Modellregionen Elektromobilität herangezogen.

Für den Erfolg der neuen Technologie ist letztendlich das Votum der Verbraucher entscheidend. Unsere Studie fragt deshalb danach, wie Autofahrer heute zur Elektromobilität stehen, und wie sich ihre Verhaltensweisen in Bezug aufs Mobilsein in Zukunft wohl verändern werden. Ausgehend von einer Verbraucherumfrage bei 503 Nutzern und von Experteninterviews identifizieren wir die Lücken, die sich heute noch zwischen den Erwartungen der Nutzer und den technologischen Möglichkeiten auftun. Daraus leiten wir Lösungsansätze für die Industrie und die öffentliche Hand darüber ab, wie sich diese Lücken unserer Meinung nach am besten schließen lassen.

Die vorliegende Studie wurde von den Experten von PricewaterhouseCoopers (PwC) in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) erarbeitet. Namentlich danken möchten wir Liang Cheng, Sebastian Fritz, Christian Hahn, Silke Heß, Dirk-Ulrich Krüger und Nico Thoma (PwC) sowie Hannes Rose und Florian Rothfuss (IAO). Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmals an die Experten, die sich Zeit für unsere Fragen genommen haben und uns wertvolle Impulse für die Aufstellung unserer Thesen gaben.

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