Entwicklung von Prozessketten zwischen Wirtschaft und Verwaltung: Finanzdienstleistungen

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Zweck der Machbarkeitsstudie »Entwicklung von Prozessketten zwischen Wirtschaft und Verwaltung: Finanzdienstleistungen« ist es, der interessierten Öffentlichkeit das Konzept und die Anwendung von organisations- und branchenübergreifenden »Prozessketten« (PRK) nahe zu bringen.

Das Management von organisationsübergreifenden Prozessketten wird eine der zentralen Herausforderungen sowohl für Unternehmen als auch für die öffentlichen Verwaltungen in den kommenden Jahren darstellen. Obwohl das Management von Geschäftsprozessen seit Jahren und Jahrzehnten zum Repertoire vieler Unternehmen zählt, werden zukünftige Effizienz- und Effektivitätssteigerungen vor allem durch die Optimierung von organisationsübergreifenden Prozessketten erreicht werden können. Um diese Potenziale identifizieren und beschreiben zu können, werden im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie verschiedene Methoden und Instrumente aufgezeigt, die den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Verwaltung entsprechend Hilfestellung bei dieser komplexen Herausforderung geben sollen.

Wesentliche Elemente der Machbarkeitsstudie sind die zwei im Projektverlauf entwickelten Methoden »PRK-Screening" und »PRK-Scoping«, die Anwenderinnen und Anwendern im Zusammenspiel mit den Werkzeugen im Anhang II bei der Konzeption einer Prozesskette (Herausforderung Neugestaltung und Optimierung) und der damit verbundenen Chancen und Risiken unterstützen sollen (Prinzip Self-Customisation und Selbstanwendung). Von der Erhebung der Prozessketten in der IST-Situation (PRK-Screening) über Ziele und Anforderungen für Prozessketten Level-1 (PRK-Scoping) zur Ableitung eines strategischen Bauplans und operativen Handlungsempfehlungen (PRK-Bauplan) – dieser Gedankenschlag bildet den übergreifenden roten Faden der Studie. Die Theorie wird empirisch angewandt auf die existierende gesamte FDL-Prozesskette in Deutschland in der IST-Situation sowie fallstudienbezogen auf zwei ausgewählte Prozessketten zwischen Wirtschaft und Verwaltung, nämlich die Prozessketten »Private Immobilienfinanzierung« und »Geldwäscheverdachts-Anzeige«.

Diese Studie adressiert folgende Zielgruppen:

  • Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in E-Government und E-Business
  • Praktikerinnen und Praktiker in E-Government und E-Business
  • Prozessverantwortliche bei Finanzdienstleistern und in öffentlichen Verwaltungen
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Forschung und Lehre

Film: Prozesskettenbrowser

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