Webbasierte Open Source-Kollaborationsplattformen

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Es ist noch nicht lange her, dass die Managementlehre die unternehmensübergreifende Kooperationsfähigkeit als einen Schlüsselfaktor für erfolgreiches Wirtschaften identifizierte. Das Konzept des Aufbrechens traditioneller Unternehmensgrenzen fand rasch Anklang, und schon bald verzeichneten die ersten kooperierenden Unternehmen deutliche Performancegewinne.

Die Variantenvielfalt von Kooperationsmodellen ist seitdem geradezu unüberschaubar geworden. Strategische Allianzen, regionale Netzwerke, virtuelle Fabriken, Joint-Ventures – Unternehmenskooperationen machen heute einen alltäglichen Bestandteil der Unternehmenspraxis aus. Der weitaus größte Teil der deutschen mittelständischen Unternehmen befindet sich bereits in Kooperationsnetzen oder erklärt sich grundsätzlich dafür offen.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Kooperationsgedankens haben sich aber auch die Anforderungen an das Management der Zusammenarbeit erhöht. Kooperation an sich ist noch kein Wettbewerbsvorteil, vielmehr müssen zum Organisationsmodell adäquate Methoden und Werk-zeuge mitgeliefert werden, um die möglichen Vorteile einer Kollaboration auch ausschöpfen zu können.

Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologien stechen dabei besonders ins Auge: Diese Werkzeuge können die unternehmensübergreifenden Kooperationen zum Teil erheblich erleichtern; mitunter fungieren sie sogar als »enabler« für neue Netzwerkvarianten. Das bekannt gewordene Motto moderner Organisationsmodelle »Zelte statt Paläste« verdeutlicht dabei auch die Anforderung an die unterstützenden Werkzeuge: Sie müssen schnell aufzusetzen, flexibel anpassbar und gegebenenfalls auch rasch wieder aufzulösen sein. Für derart dynamische Einsatzgebiete eignen sich Open Source-Kollaborationsplattformen als unterstützende Werkzeuge, die ohne großen Arbeits- und Mittelaufwand eine Anpassung an individuelle Arbeitsumgebungen erlauben.

Die vorliegende Studie möchte Anwender bei der Auswahl der für ihre Zwecke am besten geeigneten Kollaborationsplattform unterstützen. Durch die systematische Aufbereitung des breiten Angebots erhältlicher Plattformen können Unternehmen gezielt nach dem für sie optimalen Produkt suchen und damit die Qualität und den Mehrwert ihrer Kollaborationsprojekte steigern.

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