Gender Diversity Toolbox: Unterschied zwischen den Versionen

(Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft)
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Einmal jährlicher Aktionstag, der speziell Mädchen und Frauen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Wir wollen dabei Schülerinnen über unser Institut informieren, für unsere Arbeit begeistern, und eventuell als zukünftige Praktikantinnen oder Mitarbeiterinnen gewinnen.
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Unser Angebot mit Hands-on Workshop und Vorträgen, das wir zusammen mit der Ausgründung MeVis Medical Solutions anbieten, wird über die Girls’ Day Internet-Seite ausgeschrieben.
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Version vom 3. Mai 2017, 16:44 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund der Gender Diversity Toolbox

Die Gender Diversity Toolbox im Rahmen des EU-Projektes STAGES - Structural Transformation to Achieve Gender Equality in Science entstanden.

In der wissenschaftlichen und industriellen Forschung sind Frauen bislang unterrepräsentiert. Dem möchte das Projekt entgegenwirken. So hat es zum Ziel viele kleine strukturelle Veränderungen umzusetzen, die es Frauen erleichtern ihren Platz auf der Wissenschaftsbühne zu erlangen.

Männer sollen dabei keinesfalls benachteiligt werden. Es geht um die angemessene Beteiligung von Frauen und Männern an Entscheidungen darüber, was auf welche Weise erforscht und entwickelt wird. Entsprechend soll das jeweils benachteiligte Geschlecht gefördert werden.

Beschreibung der Gender Diversity Toolbox

Der Fokus der Gender Diversity Toolbox liegt vor allem auf Praxisbeispielen zur Verbesserung der Chancengleichheit der Geschlechter an den Fraunhofer-Instituten.

Der Name möchte jedoch auch zu Praxisbeispielen anregen, die über diesen Fokus hinausgehen.

Willkommen sind deshalb auch Praxisbeispiele zu Work-Life-Balance, weiteren Diversity-Kategorien wie Alter, Migration oder Behinderung und anderen Themen rund um Gender und Diversity.

Insgesamt möchte die Toolbox einen Beitrag dazu leisten, die Vielfalt der Beschäftigten an den Instituten im Arbeitsleben zu ermöglichen und weiter zu fördern.

Inhalt der Toolbox

In der Toolbox finden Sie Praxisbeispiele für verschiedene Ansatzpunkte zur Verbesserung der Chancengleichheit an den Fraunhofer-Instituten.

Die Praxisbeispiele sind in sechs Kategorien gegliedert:

  • Genderbewusste Organisationskultur
  • Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben
  • Karriereförderung von Frauen
  • Nachwuchsgewinnung
  • Genderbewusstes Forschen
  • Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft


Genderbewusste Organisationskultur

Die Kategorie »Genderbewusste Organisationskultur« beinhaltet Maßnahmen für eine bessere Berücksichtigung der Belange von weiblichen und männlichen Beschäftigten und zum Verhindern von Benachteiligung. Bsp.: Führungskräftetraining


Baby-Geschenk (IAO)

Nach der Geburt eines Kindes wird jeder Mitarbeiterinnen und jedem Mitarbeiter eine Geschenkebox nach Hause geschickt. Die Geschenkebox enthält einen Babystrampler sowie eine von der Institutsleitung unterschriebene Grußkarte.

Der Babystrampler ist mit dem Fraunhofer-Logo bestickt. An der Stelle an der sonst der Institutsname ist, steht stattdessen „Forschungsnachwuchs“. Auch die Grußkarte ist an das Fraunhofer-Logo angelehnt. Sowohl Schriftzug als auch die Stramplerfarbe sind bewusst geschlechtsneutral. Da jedes Kind die Welt „erforscht“, ist der Schriftzug sowohl für den Nachwuchs des Forschungspersonals als auch für Infrastruktur- und Verwaltungspersonal passend.

Praxisbeispiel Baby-Geschenk (.pdf)

Babygeschenk & Glückwunschkarte (IWU)

Unser Angebot beinhaltet das Versenden einer Glückwunschkarte des Institutsleiters und eines Baby-Stramplers mit der Aufschrift "Forschungs Nachwuchs" bei der Geburt eines Kindes. Die Freude über den neuen Erdenbürger soll mit einem Glückwunsch an die Eltern verbunden werden als ein kleiner Beitrag zur Stärkung der Vertrauensbasis in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Praxisbeispiel Babygeschenk & Glückwunschkarte (.pdf)

Chancengleichheit im Fraunhofer IAO Intranet (IAO)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, sich schnell und unkompliziert zu informieren, über die aktuellen Beauftragten für Chancengleichheit und über die Aktivitäten des Fraunhofer IAO, durch die Männern und Frauen gleiche, gute Chancen in der beruflichen Entwicklung, wie auch bei der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf geboten werden sollen.

Im Intranet des IAO gibt es eine Unterkategorie zum Thema »Chancengleichheit«.

Praxisbeispiel Chancengleichheit im Fraunhofer IAO Intranet (.pdf)

Flexible Arbeitsbedingungen (Arbeitszeitformen, Arbeitsortwahl) (MEVIS)

Die Arbeitsbedingungen können nach individueller Absprache flexibel hinsichtlich Arbeitszeit und -ort gestaltet werden. Ziel ist die optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Gestaltung der Arbeitsbedingung wird individuell abgesprochen und zeitnah umgesetzt. Beispiele für flexible Arbeitsbedingungen sind:

  • Teilzeit ist für alle Beschäftigten möglich.
  • Ein Wechsel von Vollzeit in Teilzeit und umgekehrt wird im Interesse der Beschäftigten schnell umgesetzt.
  • Alle Beschäftigten können unbürokratisch nach Absprache zum Teil in Heimarbeit arbeiten. Rechner zur Heimarbeit werden zur Verfügung gestellt. Viele Beschäftigte arbeiten an Laptops, mit denen Arbeiten sowohl im Institut als auch zuhause möglich ist.

Praxisbeispiel Flexible Arbeitsbedingungen (.pdf)

Frauennetzwerk (IAO)

Im Alltagsgeschäft ist oft keine Zeit sich mit Fragen der Chancengleichheit zu beschäftigen. In Bereichen, in denen Frauen wenig vertreten sind, fehlen ihnen Ansprechpartnerinnen und Gelegenheiten sich mit Effekten auseinanderzusetzen, die auftreten, wenn ein Geschlecht in der Minderheit ist. Auch in Bereichen mit höherem Frauenanteil ist in manchen Fällen eine Vernetzung der Kolleginnen förderlich, wenn diese durch Teilzeitarbeit oder andere Faktoren wenig Gelegenheit zur Netzwerkbildung haben.

Das Einberufen eines Netzwerktreffens macht die Frauen, die sich für das Thema interessieren, untereinander bekannt. Neben der Vermittlung von Informationen über Chancengleichheit und die Aufgaben von BfCs ist das Treffen eine Gelegenheit in Kontakt zu treten, die Hemmschwelle andere Frauen anzusprechen wird gesenkt.

Praxisbeispiel Frauennetzwerk (.pdf)

Gleichstellungsinformationsveranstaltung für Frauen / beide Geschlechter (INT)

Das Angebot wurde entwickelt um zum einen über Aktuelles zur Gleichstellung zu berichten (Aktivitäten bei Fraunhofer, EU etc.), die gesellschaftliche Bedeutung von Gleichstellungsarbeit zu erklären sowie das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Gleichstellung zu schärfen.

Regelmäßige Veranstaltungen mit Frauen ODER Männern und Frauen am Institut.

Praxisbeispiel Gleichstellungsinformationsveranstaltung für Frauen / beide Geschlechter (.pdf)

Hiwi-Stelle zur Unterstützung der BfC (IAO)

Die meisten BfC arbeiten parallel zu ihrer Tätigkeit als BfC in einer Fachabteilung oder im Strukturbereich an Projekten oder anderen Aufgaben, so dass die Zeit für Recherchen begrenzt ist und die „geschäftskritischeren“ Aufgaben mit den BfC-Themen kollidieren. Hier kann eine wissenschaftliche Hilfskraft unterstützen, die bestimmte Aufgaben übernimmt. Die Betreuung und Zusammenarbeit mit der Hilfskraft stellt für die BfC neben der zeitlichen Entlastung einen „Trigger“ dar, sich mit den vorgenommenen Themen auch wirklich auseinanderzusetzen.

Am Fraunhofer IAO ist ein Budget für eine wissenschaftliche Hilfskraft von 40 h pro Monat für die BfC-Funktion vorgesehen.

Praxisbeispiel Hiwi-Stelle zur Unterstützung der BfC (.pdf)

Individuelle Vertragsgestaltung (ISC)

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Koordination zwischen Berufs- und Privatleben zu erleichtern, sind wir in der Gestaltung der Arbeitszeit sehr flexibel.

Bei Bedarf haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, Ihre Arbeitszeiten auf die individuellen Bedürfnisse und Lebenssituationen anzupassen. Dies ist durch attraktive Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitsverträge, flexible Arbeitszeiten und Heimarbeit möglich.

Praxisbeispiel Individuelle Vertragsgestaltung (.pdf)

Mitarbeiter-Innen-Befragung über Themen der BfC (UMSICHT)

Vor allem für neu eingerichtete BfC (z.B. wenn ein neues Institut gegründet wird oder eine Institutsaußenstelle eine neue BfC bekommt), um einen Überblick über frauen- und familienspezifische Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen.

Beschreibung des Angebots/der Aktion: MA-Befragung über einen Fragebogen und deren Auswertung.

Praxisbeispiel Mitarbeiter-Innen-Befragung über Themen der BfC (.pdf)

Mobiles-mit-Kind-Büro »MoMiKi« (IAO)

Manchmal treten für Eltern absehbare oder plötzliche Betreuungsengpässe auf (Streik, Krankheit der Tagesmutter u.ä.), die sie überbrücken wollen/müssen, da wichtige Termine wahrzunehmen sind oder Arbeit dringend zu erledigen ist. In solchen Fällen können Kinder ausnahmsweise am Arbeitsplatz betreut werden. Das Angebot eignet sich auch zur Unterstützung bei der Rückkehr von Eltern aus der Elternzeit an den Arbeitsplatz.

Das MoMiKi ist eine Rollkommode mit Wickelfläche, gefüllt mit Materialien die zur Versorgung und Beschäftigung von kleinen und größeren Kindern geeignet sind, z.B. Stifte, Spielzeug, Windeln, Feuchttücher, Steckdosenabdeckungen. Diese kann vorübergehend an den Arbeitsplatz oder in ein Besprechungszimmer mitgenommen werden, um dort ausnahmsweise ein Kind zu betreuen. Erfahrungswerte zeigen, dass auch manchmal einzelne Spielsachen ausgeliehen werden. Am Fraunhofer IAO wurden drei Kommoden in drei verschiedenen Gebäuden verteilt aufgestellt.

Praxisbeispiel Mobiles-mit-Kind-Büro »MoMiKi« (.pdf)

Praxisbeispiel Mobiles-mit-Kind-Büro »MoMiKi« (Video)

Seminarkonzept: Gender Diversity Nutzen (IAO)

Das Workshopkonzept soll dazu dienen, die Unterschiedlichkeit von Frauen und Männern in Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen positiv zu nutzen. Dabei soll insbesondere herausgearbeitet werden, welchen Nutzen dies für Personen und die Organisationen hat. Es soll erkennbar werden, welche Vorteile sich in Entwicklungsprozessen aus der Arbeit in ausgewogenen Teams von Frauen und Männern ergeben.

Der dreistündige Workshop richtet sich an neue Kolleginnen und Kollegen. Ziel des Workshops ist es, persönliche, differenzierte Positionen zu Gender Diversity zu entwickeln und positive Aspekte besser nutzen zu können, die sich aus dem Mitberücksichtigen von Gender Diversity in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ergeben können. Die Gendersensibilität soll mit dieser Perspektive erhöht und die Bedeutung einer gendersensiblen Sprache für die Akquise von Projekten soll deutlicher werden.

Praxisbeispiel Seminarkonzept: Gender Diversity Nutzen (.pdf)

Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben

Zu der Kategorie »Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben« gehören alle Maßnahmen, die ein flexibles Arbeiten ermöglichen sodass alle Lebensbereiche in Einklang gebracht werden können. Bsp.: Home-Office, individuelle Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuung

Baby-Geschenk (IAO)

Nach der Geburt eines Kindes wird jeder Mitarbeiterinnen und jedem Mitarbeiter eine Geschenkebox nach Hause geschickt. Die Geschenkebox enthält einen Babystrampler sowie eine von der Institutsleitung unterschriebene Grußkarte.

Der Babystrampler ist mit dem Fraunhofer-Logo bestickt. An der Stelle an der sonst der Institutsname ist, steht stattdessen „Forschungsnachwuchs“. Auch die Grußkarte ist an das Fraunhofer-Logo angelehnt. Sowohl Schriftzug als auch die Stramplerfarbe sind bewusst geschlechtsneutral. Da jedes Kind die Welt „erforscht“, ist der Schriftzug sowohl für den Nachwuchs des Forschungspersonals als auch für Infrastruktur- und Verwaltungspersonal passend.

Praxisbeispiel Baby-Geschenk (.pdf)

Chancengleichheit im Fraunhofer IAO Intranet (IAO)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, sich schnell und unkompliziert zu informieren, über die aktuellen Beauftragten für Chancengleichheit und über die Aktivitäten des Fraunhofer IAO, durch die Männern und Frauen gleiche, gute Chancen in der beruflichen Entwicklung, wie auch bei der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf geboten werden sollen.

Im Intranet des IAO gibt es eine Unterkategorie zum Thema »Chancengleichheit«.

Praxisbeispiel Chancengleichheit im Fraunhofer IAO Intranet (.pdf)

Elternzeit mit Telearbeit und Teilzeitarbeit (IWU)

Unser Angebot beinhaltet die Inanspruchnahme der Elternzeit in Verbindung mit Telearbeit und im Bedarfsfall anschließender Teilzeitarbeit. Es ist ein Angebot zur individuellen Gestaltung der beruflichen Einbindung und zur aktiven Teilhabe am wissenschaftlichen Innovationsgeschehen.

Erarbeitung eines auf individuelle Bedarfe abgestimmten Beschäftigungsmodells unter Berücksichtigung von Mutterschutz, Teilzeitarbeit während der Elternzeit und Teilzeitarbeit im Rahmen der gesetzlichen Regelungen.

Praxisbeispiel Elternzeit mit Telearbeit und Teilzeitarbeit (.pdf)

Ferienbetreuung (ISI)

Zur Überbrückung der Ferien d.h. Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien und um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch während der Ferien sicherzustellen.

Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch die Kooperation mit dem Diakonischen Werk in allen Ferien betreut. Die Ferienbetreuung kann vom Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin wochenweise gebucht werden.

Praxisbeispiel Ferienbetreuung (.pdf)

Ferienbetreuung am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP)

Um den MitarbeiterInnen am IBP die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern.

In den vollen Oster- und Pfingstferien und der Hälfte der Sommerferien können die Kinder unserer MitarbeiterInnen am Standort Holzkirchen in den Kernarbeitszeiten betreut werden. Am Standort Stuttgart jeweils eine Woche in den Oster- und Pfingstferien, in den Herbstferien sowie ebenfalls drei Wochen im Sommer.

Praxisbeispiel Ferienbetreuung am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (.pdf)

Ferienbetreuung in den Sommerferien (SCAI)

Es garantiert eine teilweise Versorgung der Kinder während der Sommerferien und unterstützt das Fraunhofer Ziel: Vereinbarkeit von Privat und Beruf.

Wir bieten in sechs Wochen Sommerferien 4x ein einwöchiges Ferienprogramm an. Angesprochen werden verschiedene Altersgruppen (6-10 Jahre und 8-12 Jahre).

Praxisbeispiel Ferienbetreuung in den Sommerferien (.pdf)

Flexible Arbeitsbedingungen (Arbeitszeitformen, Arbeitsortwahl) (MEVIS)

Die Arbeitsbedingungen können nach individueller Absprache flexibel hinsichtlich Arbeitszeit und -ort gestaltet werden. Ziel ist die optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Gestaltung der Arbeitsbedingung wird individuell abgesprochen und zeitnah umgesetzt. Beispiele für flexible Arbeitsbedingungen sind:

  • Teilzeit ist für alle Beschäftigten möglich.
  • Ein Wechsel von Vollzeit in Teilzeit und umgekehrt wird im Interesse der Beschäftigten schnell umgesetzt.
  • Alle Beschäftigten können unbürokratisch nach Absprache zum Teil in Heimarbeit arbeiten. Rechner zur Heimarbeit werden zur Verfügung gestellt. Viele Beschäftigte arbeiten an Laptops, mit denen Arbeiten sowohl im Institut als auch zuhause möglich ist.

Praxisbeispiel Flexible Arbeitsbedingungen (.pdf)

Flexible Arbeitszeit / Vertrauensarbeitszeit (UMSICHT)

Flexibilität bei der Arbeitszeit und auch beim Arbeitsort entlastet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am Institut gilt eine Vertrauensarbeitszeit mit einer Kernzeit in der man vor Ort sein soll. Das Nacharbeiten von versäumten Stunden innerhalb der Kernzeit ist möglich. Es besteht die Möglichkeit eines flexiblen, kurzfristigen Home-Office natürlich in Absprache mit den Vorgesetzten. Generell existieren Telearbeitsplätze. Flexibilität existiert auch bei der Vertragsgestaltung, partielle Verkürzung der Arbeitszeit ist ein Beispiel hierfür. Zudem stellt es kein Problem dar, mit dem Nachwuchs im Büro zu arbeiten.

Praxisbeispiel Flexible Arbeitszeit / Vertrauensarbeitszeit (.pdf)

Flexible Arbeitszeiten und Telearbeit (ISI)

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und um das ISI als Arbeitgeber attraktiver zu machen.

Durch die flexiblen Arbeitszeiten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit ihre Arbeitszeiten so zu gestalten, dass sie mit den privaten Anforderungen wie z.B. Kita Öffnungszeiten übereinstimmen. Zudem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit Telearbeit zu machen und von zu Hause aus zu arbeiten um sich so evtl. um ein krankes Kind zu kümmern. Die Attraktivität des ISI als Arbeitgeber konnte durch diese Maßnahme auch gesteigert werden.

Praxisbeispiel Flexible Arbeitszeiten und Telearbeit (.pdf)

Karriereförderung von Frauen

In der Kategorie »Karriereförderung von Frauen« sind alle Maßnahmen zu finden, die die Karrierechancen von Frauen verbessern. Bsp.: Trainings, Vergrößerung der Vielfalt des Personalpools

Befragung von Studentinnen aus MINT-Studienfächern (UMSICHT)

Wir wollen herausfinden, welche Beweggründe, Entscheidungswege und Einflüsse junge Frauen dazu bewegen, ein MINT-Studium aufzunehmen.

Die Befragung möglichst vieler Studentinnen, um mit der Zeit eine gute Statistik und ein aussagekräftiges Datenmaterial zu erhalten mit dem Ziel, den Frauenanteil zu erhöhen.

Praxisbeispiel Befragung von Studentinnen aus MINT-Studienfächern (.pdf)

Doktorandinnen-Programm (ISE)

Das Angebot wurde entwickelt, da der Frauenanteil im wissenschaftlichen Bereich sowie bei den potentiellen Nachwuchs-Führungskräften als zu gering betrachtet wurde. Ziel des ISE-Doktorandinnen-Programms ist es daher, den Anteil der Frauen in diesen Bereichen zu erhöhen.

Die Institutsleitung des Fraunhofer ISE trägt die Hälfte der Personalkosten einer Doktorandinnen-Stelle. Pro wissenschaftlichem Bereich am Fraunhofer ISE kann eine geeignete Kandidatin für bis zu drei Jahre gefördert werden.

Praxisbeispiel Doktorandinnen-Programm (.pdf)

Internetseite zur gezielten Werbung von Doktorandinnen (EMFT)

Da wir auf unsere Ausschreibungen für Promotionsthemen kaum Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen erhalten, haben wir gemeinsam (Institutsleitung, Personalleitung, Öffentlichkeitsarbeit, BfC und Doktorandinnen) eine Internetseite entworfen, auf der wir gezielt Frauen ansprechen wollen.

Auf unserer Internetseite "Interesse an einer Promotion?" [1] möchten wir gezielt Absolventinnen ansprechen. Wir fokussieren die Arbeit im Team und Innovation von gemischten Gruppen. Zusätzlich werben wir mit unseren Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Außerdem heben wir Möglichkeiten für Weiterbildung und Karriereentwicklung hervor. Zitate von Doktorandinnen (mit Foto) Internetseite zur gezielten Werbung von Doktorandinnensollen die Seite persönlicher gestalten.

Praxisbeispiel Internetseite zur gezielten Werbung von Doktorandinnen (.pdf)

Kreativ-Workshop für Studentinnen (Zentrale)

»Mehr Frauen in die Wissenschaft« ist und bleibt ein erklärtes Ziel von Fraunhofer. In den letzten zehn Jahren konnte der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal kontinuierlich gesteigert werden. Ende 2012 lag der Anteil an Wissenschaftlerinnen bei 20,8 Prozent. Fraunhofer sieht jedoch den Bedarf, den Anteil schneller und deutlicher zu steigern. So hat sich Fraunhofer hinsichtlich des Aufwuchses des Wissenschaftlerinnenanteils zum Ziel gesetzt, gemessen am geplanten Aufwuchs der Institute 28 Prozent Wissenschaftlerinnen in 2012, 30 Prozent in 2013 und 33 Prozent in 2014 einzustellen. Gleichzeitig wollen wir mehr Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen bringen.

Um dieses Ziel erfolgreich zu erreichen, benötigen die Fraunhofer-Institute auch eine genügend große Anzahl an guten Bewerbungen von weiblichen Wissenschaftlerinnen, Absolventinnen und Studentinnen. Die Gewinnung von weiblichen Fachkräften stellt aber vor dem Hintergrund der geringen Studienquote von Frauen in einigen, für Fraunhofer sehr existentiellen, Fachbereichen (z.B. Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik) und dem bestehenden generellen Fachkräftemangel eine größere Herausforderung dar. Die Abteilung Personalmarketing versucht, neue Formate zur Gewinnung von weiblichen Wissenschaftlerinnen zu entwickeln, um die Institute bei der Bewältigung dieser Aufgabe zu unterstützen. Ein solches Format ist der »Kreativ-Workshop für Studentinnen«.

Praxisbeispiel Kreativ-Workshop für Studentinnen (.pdf)

MINT - Studentinnen gezielt ansprechen (EMFT)

Am Fraunhofer EMFT in München werden in einer Kooperation mit der Technischen Universität München jährlich interessierte Studentinnen aus MINT-Fächern zu einem Workshop eingeladen. Bei der Veranstaltung gibt es neben Vorträgen über Fraunhofer und die EMFT auch eine Laborpräsentation und die Gelegenheit zur Diskussion mit wissenschaftlichen – vor allem weiblichen – Mitarbeitenden.

Der Umfang beträgt 3 bis 4 Stunden, die Gruppengröße beläuft sich zwischen 4 und 18 Studentinnen. Es gibt einen Vortrag über die Fraunhofer-Gesellschaft allgemein, eine EMFT-Übersicht und zu den Aktivitäten zur Chancengleichheit. Herzstück der Veranstaltung sind die Laborpräsentationen und im Anschluss ein Imbiss mit Gelegenheit zur Diskussion mit wissenschaftlichen - insbesondere weiblichen Mitarbeiterinnen. Der Workshop findet einmal jährlich statt. Ziel dieses Workshops ist es den Bekanntheitsgrad von Fraunhofer und der EMFT unter den Studierenden zu erhöhen und mit möglichst vielen Studentinnen aus den MINT-Fächern in persönlichen Kontakt zu treten. Dadurch sollen noch mehr junge Wissenschaftlerinnen für das EMFT akquiriert werden, sei es als Werksstudentin oder im Rahmen von Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeiten.

Praxisbeispiel MINT - Studentinnen gezielt ansprechen (.pdf)

Sonderseminare für Mitarbeiterinnen (ISE)

Die ISE-Sonderseminare bieten »Empowerment« für die Mitarbeiterinnen des Fraunhofer ISE. Ziel ist die Erweiterung und Vertiefung der sozialen sowie persönlichen Kompetenzen der Teilnehmerinnen, indem die Sonderseminare diese dabei unterstützen, ihre Interessen im Beruf selbstbestimmt und selbstbewusst zu vertreten sowie ihre Gestaltungsspielräume und Ressourcen bei der Karriereentwicklung besser wahrzunehmen und zu nutzen.

Um die oben genannten Ziele zu erreichen bietet das Fraunhofer ISE seit einigen Jahren regelmäßig das Sonderseminar »Konflikt- und Gesprächsführung für Frauen« mit männlichem ‚Sparringspartner‘ an. In diesem werden die Konfliktfähigkeit sowie die wichtigsten 'Spielregeln' zwischen Frauen und Männern im Berufsleben trainiert. Weiterhin bietet das Fraunhofer ISE ab Juli 2013 erstmals ein »Frauen-Führungskräfte-Seminar« an, welches sich speziell an den Bedürfnissen von Mitarbeiterinnen orientiert, die eine Führungsposition innehaben.

Praxisbeispiel Sonderseminare für Mitarbeiterinnen (.pdf)

Stuttgarter Forschungsferien (IAO)

In den Schulferien besteht besonderer Bedarf an der Betreuung und Beschäftigung von Schulkindern, da die Anzahl der Ferientage mit deutlich über 60 Tagen (je nach zählweise und Bundesland verschieden) die Anzahl der Urlaubstage der Eltern zusammengenommen übersteigt.

In den Oster-, Pfingst- und Sommerferien wird für die Beschäftigten des IZS eine Ferienbetreuung angeboten. Für die Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Angebot inklusive Verpflegung. Es richtet sich Schulkinder von 6 - 12 Jahren und deren Geschwister ab 4 Jahren.

Praxisbeispiel Stuttgarter Forschungsferien (.pdf)

Systematische Karriereentwicklung für Frauen (FIT)

Das Thema Karriereentwicklung hat viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun: Was für ein Typ bin ich? Was sind meine Leidenschaften, Kompetenzen und Notwendigkeiten? Was ist mein persönliches Karriereziel? Ziel des Workshops ist es, die persönlichen Entwicklungsziele zu schärfen und mit den eigenen Stärken, der aktuellen Lebensphase und mit den Anforderungen und Möglichkeiten bei Fraunhofer abzugleichen. Der Blick auf die eigenen Stärken ist bei Frauen eine sehr wirksame Unterstützung für die berufliche Entwicklung. Die Teilnehmerinnen werden ermutigt, sich auch nach dem Ende des Workshops weiter auszutauschen. Systematische Karriereentwicklung ist außerdem ein Argument, um interessante Bewerberinnen für das Institut zu interessieren.

Der Workshop gehört zum Fraunhofer Bildungsprogramm und wird dort für gemischte Gruppen angeboten. Der entscheidende Vorteil einer reinen Frauengruppe ist, dass den Themen "Hemmnisse und berufliche Stolperfallen" Raum gegeben werden kann. Geschlechterrollen und -unterschiede beeinflussen nicht permanent offen oder unterschwellig die Arbeit während des Workshops.

Praxisbeispiel Systematische Karriereentwicklung für Frauen (.pdf)

Nachwuchsgewinnung

Die Kategorie »Nachwuchsgewinnung« umfasst alle Maßnahmen, die Fachbereiche für das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht attraktiver machen. Bsp.: Girls‘ Day oder Boys‘ Day, spezifische Angebote für Studentinnen oder Studenten

Befragung von Studentinnen aus MINT-Studienfächern (UMSICHT)

Wir wollen herausfinden, welche Beweggründe, Entscheidungswege und Einflüsse junge Frauen dazu bewegen, ein MINT-Studium aufzunehmen.

Die Befragung möglichst vieler Studentinnen, um mit der Zeit eine gute Statistik und ein aussagekräftiges Datenmaterial zu erhalten mit dem Ziel, den Frauenanteil zu erhöhen.

Praxisbeispiel Befragung von Studentinnen aus MINT-Studienfächern (.pdf)

Doktorandinnen-Programm (ISE)

Das Angebot wurde entwickelt, da der Frauenanteil im wissenschaftlichen Bereich sowie bei den potentiellen Nachwuchs-Führungskräften als zu gering betrachtet wurde. Ziel des ISE-Doktorandinnen-Programms ist es daher, den Anteil der Frauen in diesen Bereichen zu erhöhen.

Die Institutsleitung des Fraunhofer ISE trägt die Hälfte der Personalkosten einer Doktorandinnen-Stelle. Pro wissenschaftlichem Bereich am Fraunhofer ISE kann eine geeignete Kandidatin für bis zu drei Jahre gefördert werden.

Praxisbeispiel Doktorandinnen-Programm (.pdf)

Girls Day Zukunftstag (IST)

Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu interessieren.

Sichtbarkeit für Elternschaft am Institut und Wertschätzung von Elternschaft ausdrücken, Verbundenheit mit Institut stärken.

Durchführung von kleineren Experimenten im Labor. Anleitung der Experimente durch Frauen, die als Vorbilder für spätere Berufswahl dienen können.

Praxisbeispiel Girls Day Zukunftstag (.pdf)

Girlsday (LBF)

iel der Aktion ist, bei Frauen bereits in frühem Alter das Interesse für Berufe zu wecken, in dem Frauen unterrepräsentiert sind.

Ausschreibung im Internet:

„Kunststoffe“ – Ganz alltäglich? Sicherlich wisst Ihr, dass Kunststoffe in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind: Plastiktüten, Kleidung, Türgriffe oder auch Eure Ohrringe sind aus Kunststoffen hergestellt. Habt Ihr denn auch schon gewusst, dass mit Hilfe von Kunststoffen der Chlorgehalt im Schwimmbadbecken bestimmt wird? Wie aber funktioniert das? Und was hat das mit dem Fraunhofer LBF zu tun? Wenn Ihr Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren seid, habt Ihr am Girlsday 2013 die Chance bei uns dieses Thema durch praktische Übungen zu erarbeiten und durch Einblicke in unsere Forschungen kennenzulernen.

Praxisbeispiel Girlsday (.pdf)

Girls‘ Day (MEVIS)

Einmal jährlicher Aktionstag, der speziell Mädchen und Frauen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Wir wollen dabei Schülerinnen über unser Institut informieren, für unsere Arbeit begeistern, und eventuell als zukünftige Praktikantinnen oder Mitarbeiterinnen gewinnen.

Unser Angebot mit Hands-on Workshop und Vorträgen, das wir zusammen mit der Ausgründung MeVis Medical Solutions anbieten, wird über die Girls’ Day Internet-Seite ausgeschrieben.

Praxisbeispiel Girls‘ Day (.pdf)

Girls‘Day – Mädchen-Zukunftstag (IDMT)

Motive für die Durchführung der Maßnahme sind: Zum einen eine Erhöhung des Anteils der weiblichen Azubis in technischen/naturwissenschaftlichen Ausbildungsberufen und Studienrichtungen. Zum anderen, Mädchen für das Institut und mögliche Praktika bzw. eine mögliche Ausbildung zu begeistern. Weiter handelt es sich um eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung, über die fast jedes Jahr ein Beitrag in der Lokalzeitung zu finden ist.

Der Girls’Day wird seit 2007 regelmäßig am Fraunhofer IDMT angeboten. In den letzten Jahren wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-IOSB/AST oder der TU Ilmenau durchgeführt. Unter dem Motto »Ein Tag in der Welt der Medientechnologien« bieten wir interessierten Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren jährlich ein spannendes Programm

Praxisbeispiel Girls‘Day – Mädchen-Zukunftstag (.pdf)

Informatica Feminale (MEVIS)

Studentinnen über unser Institut informieren, für unsere Arbeit begeistern und als zukünftige Mitarbeiterinnen gewinnen.

Teilnahme an der Informatica Feminale der Universität Bremen durch Einreichung und Durchführung einer dreitägigen Lehrveranstaltung. Die Lehrangebote finden im Rahmen des zweiwöchigen internationalen Sommerstudiums statt.

Praxisbeispiel Informatica Feminale (.pdf)

Internetseite zur gezielten Werbung von Doktorandinnen (EMFT)

Da wir auf unsere Ausschreibungen für Promotionsthemen kaum Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen erhalten, haben wir gemeinsam (Institutsleitung, Personalleitung, Öffentlichkeitsarbeit, BfC und Doktorandinnen) eine Internetseite entworfen, auf der wir gezielt Frauen ansprechen wollen.

Auf unserer Internetseite "Interesse an einer Promotion?" [2] möchten wir gezielt Absolventinnen ansprechen. Wir fokussieren die Arbeit im Team und Innovation von gemischten Gruppen. Zusätzlich werben wir mit unseren Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Außerdem heben wir Möglichkeiten für Weiterbildung und Karriereentwicklung hervor. Zitate von Doktorandinnen (mit Foto) Internetseite zur gezielten Werbung von Doktorandinnensollen die Seite persönlicher gestalten.

Praxisbeispiel Internetseite zur gezielten Werbung von Doktorandinnen (.pdf)

KidsOffice (IVI)

Bedarf an Kinderbetreuung bei Schließung von Kitas oder leichten Erkrankungen.

Ausbau zweier miteinander verbundener Räume zu einem Großraum-Eltern-Kind-Büro mit entsprechender Privatsphäre zur Kleinkindversorgung während der Elternzeit, aber auch zur Betreuung von Kindern bis zum Grundschulalter bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Schließzeiten der Kita, Erkrankung der privaten Betreuungsperson oder Unterrichtsausfall usw.

Praxisbeispiel KidsOffice (.pdf)

Kreativ-Workshop für Studentinnen (Zentrale)

»Mehr Frauen in die Wissenschaft« ist und bleibt ein erklärtes Ziel von Fraunhofer. In den letzten zehn Jahren konnte der Frauenanteil am wissenschaftlichen Personal kontinuierlich gesteigert werden. Ende 2012 lag der Anteil an Wissenschaftlerinnen bei 20,8 Prozent. Fraunhofer sieht jedoch den Bedarf, den Anteil schneller und deutlicher zu steigern. So hat sich Fraunhofer hinsichtlich des Aufwuchses des Wissenschaftlerinnenanteils zum Ziel gesetzt, gemessen am geplanten Aufwuchs der Institute 28 Prozent Wissenschaftlerinnen in 2012, 30 Prozent in 2013 und 33 Prozent in 2014 einzustellen. Gleichzeitig wollen wir mehr Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen bringen.

Um dieses Ziel erfolgreich zu erreichen, benötigen die Fraunhofer-Institute auch eine genügend große Anzahl an guten Bewerbungen von weiblichen Wissenschaftlerinnen, Absolventinnen und Studentinnen. Die Gewinnung von weiblichen Fachkräften stellt aber vor dem Hintergrund der geringen Studienquote von Frauen in einigen, für Fraunhofer sehr existentiellen, Fachbereichen (z.B. Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik) und dem bestehenden generellen Fachkräftemangel eine größere Herausforderung dar. Die Abteilung Personalmarketing versucht, neue Formate zur Gewinnung von weiblichen Wissenschaftlerinnen zu entwickeln, um die Institute bei der Bewältigung dieser Aufgabe zu unterstützen. Ein solches Format ist der »Kreativ-Workshop für Studentinnen«.

Praxisbeispiel Kreativ-Workshop für Studentinnen (.pdf)

Genderbewusstes Forschen

In der Kategorie »Genderbewusstes Forschen« befinden sich Maßnahmen, um mögliche Genderunterschiede im Forschungsdesign und in der Ausführung von Forschung zu berücksichtigen. Bsp.: gendergerechte Formulierung von Forschungsanträgen

Seminarkonzept: Gender Diversity Nutzen

Das Workshopkonzept soll dazu dienen, die Unterschiedlichkeit von Frauen und Männern in Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen positiv zu nutzen. Dabei soll insbesondere herausgearbeitet werden, welchen Nutzen dies für Personen und die Organisationen hat. Es soll erkennbar werden, welche Vorteile sich in Entwicklungsprozessen aus der Arbeit in ausgewogenen Teams von Frauen und Männern ergeben.

Der dreistündige Workshop richtet sich an neue Kolleginnen und Kollegen. Ziel des Workshops ist es, persönliche, differenzierte Positionen zu Gender Diversity zu entwickeln und positive Aspekte besser nutzen zu können, die sich aus dem Mitberücksichtigen von Gender Diversity in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ergeben können. Die Gendersensibilität soll mit dieser Perspektive erhöht und die Bedeutung einer gendersensiblen Sprache für die Akquise von Projekten soll deutlicher werden.

Praxisbeispiel Seminarkonzept: Gender Diversity Nutzen (.pdf)

Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft

Die Beiträge in dieser Kategorie »Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft« zeigen Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtbarkeit von Frauen im Wissenschaftsbetrieb. Bsp.: Vorstellung exzellenter Wissenschaftlerinnen

Girls Day Zukunftstag (IST)

Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu interessieren.

Sichtbarkeit für Elternschaft am Institut und Wertschätzung von Elternschaft ausdrücken, Verbundenheit mit Institut stärken.

Durchführung von kleineren Experimenten im Labor. Anleitung der Experimente durch Frauen, die als Vorbilder für spätere Berufswahl dienen können.

Praxisbeispiel Girls Day Zukunftstag (.pdf)

Girlsday (LBF)

iel der Aktion ist, bei Frauen bereits in frühem Alter das Interesse für Berufe zu wecken, in dem Frauen unterrepräsentiert sind.

Ausschreibung im Internet:

„Kunststoffe“ – Ganz alltäglich? Sicherlich wisst Ihr, dass Kunststoffe in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind: Plastiktüten, Kleidung, Türgriffe oder auch Eure Ohrringe sind aus Kunststoffen hergestellt. Habt Ihr denn auch schon gewusst, dass mit Hilfe von Kunststoffen der Chlorgehalt im Schwimmbadbecken bestimmt wird? Wie aber funktioniert das? Und was hat das mit dem Fraunhofer LBF zu tun? Wenn Ihr Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren seid, habt Ihr am Girlsday 2013 die Chance bei uns dieses Thema durch praktische Übungen zu erarbeiten und durch Einblicke in unsere Forschungen kennenzulernen.

Praxisbeispiel Girlsday (.pdf)

Girls‘ Day (MEVIS)

Einmal jährlicher Aktionstag, der speziell Mädchen und Frauen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Wir wollen dabei Schülerinnen über unser Institut informieren, für unsere Arbeit begeistern, und eventuell als zukünftige Praktikantinnen oder Mitarbeiterinnen gewinnen.

Unser Angebot mit Hands-on Workshop und Vorträgen, das wir zusammen mit der Ausgründung MeVis Medical Solutions anbieten, wird über die Girls’ Day Internet-Seite ausgeschrieben.

Praxisbeispiel Girls‘ Day (.pdf)